Im April 2016 berichtete Water. Desalination + reuse (Faversham House) unter Berufung auf das Nachrichtenportal Postzambia, dass Namibia über ein Programm zur Meerwasserentsalzung nachdachte. Landwirtschaftsminister John Mutorwa hielt neue Brunnen bei ausbleibendem Regen für verschwendetes Geld. Er schlug vor, die für 2016/17 eingeplanten 600 Mio. Namibia-Dollar (40,8 Mio. US-Dollar), bislang vor allem für Grundwasser gedacht, in Entsalzung und Wasserforschung umzuschichten. Zugleich verhandelte die Namibia Water Corporation mit Areva über den Preis der Entsalzungsanlage des Konzerns bei Swakopmund, die die Uranmine Trekkopje belieferte.
Die Meldung zeigte, wie die Wasserknappheit in Namibia den Blick von Grundwasser auf das Meer lenkte. Neben einem Neubau stand auch der Kauf einer bestehenden Industrieanlage zur Wahl.

